Samstag, 7. november 2009
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Das Wetter heute lädt nicht gerade zum Gang zur Baustelle ein. Aber die Neugier siegte. Zum einen wollte ich schauen, was unser Fliesenleger gestern noch geschafft hat und zum anderen konnte ich
mir das Angebot von Herrn Langfermann, Chef unseres Fliesenlegers, nicht entgehen lassen, mir die Verarbeitung unserer unteren Bodendämmschicht genauer anzusehen.
Die Wandfliesenarbeiten kann man jetzt wohl für beendet erklären. Hier und da (insbesondere im Bad im OG) fehlen noch die Fugen aber ansonsten durfte ich heute morgen das fertige Werk
bestaunen.
Aber nun zur Geschichte mit der Dämmung.
Das Dämmaterial besteht aus kleinen Styroporkugeln, denen ein Binder zugesetzt wurde. Diese werden jetzt mit einer Estrichpumpe verarbeitet. Das Material wird eingebracht und abgezogen. Vorteile
dieses Materials:
Die zahlreichen Versorgungsleitungen (Wasser/Strom) auf dem Boden werden erheblich besser abgedichtet als dieses beim Zuschnitt von Styroporplatten möglich wäre, weil sich das Dämmaterial flexibel
um die Unebenheiten legen kann. Durch diese erste Schicht erfolgt außerdem gleich ein Niveauausgleich.
Nachteil dieser Methode: Sie ist teurer als die herkömmliche Dämmung. Laut Herrn Langfermann ist diese Methode für ein EFH rund 300 Euro teurer als die übliche Variante. Und das obwohl die
Verarbeitung mit einer Person einen halben Tag dauert wähedn man beim Zuschnitt von Styroporplatten mit zwei Leuten einen ganzen Tag beschäftigt ist. Unser Bauträger setzt aber wohl schon länger
ausschließlich auf dieses neue Verfahren, hieraus entstehen uns als Bauherrn also keine Mehrkosten.
Infos findet man hierzu unter
www.estrich-daemmung.de
Am Montag kommt dann der Heizungsbauer, bringt noch eine Dämmschicht ein und verlegt die Fußbodenheizung.
Bis zum nächsten Wochenende liegen dann alle Bodenfliesen und die Malerarbeiten können starten!
von Anja u. Markus
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