Schreck am Mittag
Heuteholen wir mal etwas weiter aus und erzählen ein paar Dinge über unser Grundstüc, besser gesagt, über das Baugebiet.
Das Baugebiet befindet sich oberhalb eines ehemaligen Bergbaugebietes (Steinkohleabbau). Bevor die Erschließungsmaßnahmen begannen, waren die Experten der Deutsche Montanunion hier vor Ort und haben durch Probebohrungen ermittelt, wo und in welcher Tiefe sich die ehemaligen Stollen befunden haben. Unter unserem Grundstück wurden dabei übrigens keine Stollen gefunden.
Nachdem die Lage der Stollen bekannt war, begann die Deutsche Montanunion mit dem Verfüllen der Hohlräume.
Zum Abschluss der Arbeiten gab es einen Info-Abend bei dem die Vertreter der Firma, der Stadt Georgsmarienhütte und der Niedersächsischen Landgesellschaft genau über die durchgeführten Arbeiten berichteten. Am Ende stand die Erkenntnis, dass unser Baugebiet das wohl sicherste in ganz GM-Hütte sein dürfte, denn die Stollen enden ja nicht an den verhältnismäßig engen Ausmaßen der bebaubaren Flächen sondern ziehen sich weiter durch den ganzen Ort.
In der Abt. II unseres Grundbuch wurden dennoch Bergschadensverzichte zugunsten der Bergbaufirmen eingeräumt.
Wer bis hierhin gelesen hat, fragt sich nun, ja und, warum erzählen die das alles?
Tja, einen Teil des Hauses müssen auch wir kreditfinanzieren. Ein Finanzierungspartner ist die Wüstenrot Bausparkasse. Arglos kam man dann heute nach Hause, schaute in den Briefkasten und fand einen Brief der Wüstenrot vor. Nichts besonderes, dachte ich, wahrscheinlich nur die Bestätigung dass jetzt alle Unterlagen vorliegen, um das Darlehen auszuzahlen (die Grundbucheintragung erfolgte Ende letzter Woche).
Aber nein, ein Schreiben, dass daraufhin wies, dass vorrangige Rechte in Abt. II "nicht akzeptiert werden". Dabei war gerade das von unserem Notar mit der Bank abgeklärt worden. Den Baustop vor Augen griffen wir zum Telefonhörer und riefen bei der Wüstenrot an. "Das akzeptieren wir so nicht", hieß es dort, "Sie haben ja gesehen, was in Köln passiert ist!".
Schlechter Vergleich, glaube nicht dass unter unseren Füßen grad eine U-Bahn gebaut wird.
Unser Einwand, dass die Deutsche Steinkohle AG kaum im Rang zurücktreten werde, wurde mit einem einfachen "Stimmt" kommentiert. "Also bekommen wir das Geld nicht?" - "So ist es!". Aaahhh, ohne Geld lässt sich schlecht ein Haus bauen. Also schnell bei der Bearbeiterin angerufen, die unserem Notar zugesagt hatte, dass das kein Problem sei. Natürlich nicht erreichbar....aber eine Kollegin ging ans Telefon. Sachverhalt wieder dargelegt....sie ruft zurück!
Tatsächlich klingelt nach 10 Minuten das Telefon, alles nur ein Versehen, die Kollegin hat sich vertan!
Langsam senkten sich Puls und Blutdruck wieder in nicht akut-lebensbedrohliche Bereiche und die Gedanken an Alternativ-Finanzierungen bei Kredit-Kalle im Hinterhof mit Absicherung durch diverse Gliedmaßen zerschlugen sich. Was fürn Start ins Wochenende.....
Ach ja, und unser Haus wuchs heute auch noch, zum Teil wurden die ersten Lagen der Innenwände gesetzt. Das spätere Raumgefühl wird immer greifbarer, wir finden´s toll. Hier der Stand von heute Nachmittag:
Das Baugebiet befindet sich oberhalb eines ehemaligen Bergbaugebietes (Steinkohleabbau). Bevor die Erschließungsmaßnahmen begannen, waren die Experten der Deutsche Montanunion hier vor Ort und haben durch Probebohrungen ermittelt, wo und in welcher Tiefe sich die ehemaligen Stollen befunden haben. Unter unserem Grundstück wurden dabei übrigens keine Stollen gefunden.
Nachdem die Lage der Stollen bekannt war, begann die Deutsche Montanunion mit dem Verfüllen der Hohlräume.
Zum Abschluss der Arbeiten gab es einen Info-Abend bei dem die Vertreter der Firma, der Stadt Georgsmarienhütte und der Niedersächsischen Landgesellschaft genau über die durchgeführten Arbeiten berichteten. Am Ende stand die Erkenntnis, dass unser Baugebiet das wohl sicherste in ganz GM-Hütte sein dürfte, denn die Stollen enden ja nicht an den verhältnismäßig engen Ausmaßen der bebaubaren Flächen sondern ziehen sich weiter durch den ganzen Ort.
In der Abt. II unseres Grundbuch wurden dennoch Bergschadensverzichte zugunsten der Bergbaufirmen eingeräumt.
Wer bis hierhin gelesen hat, fragt sich nun, ja und, warum erzählen die das alles?
Tja, einen Teil des Hauses müssen auch wir kreditfinanzieren. Ein Finanzierungspartner ist die Wüstenrot Bausparkasse. Arglos kam man dann heute nach Hause, schaute in den Briefkasten und fand einen Brief der Wüstenrot vor. Nichts besonderes, dachte ich, wahrscheinlich nur die Bestätigung dass jetzt alle Unterlagen vorliegen, um das Darlehen auszuzahlen (die Grundbucheintragung erfolgte Ende letzter Woche).
Aber nein, ein Schreiben, dass daraufhin wies, dass vorrangige Rechte in Abt. II "nicht akzeptiert werden". Dabei war gerade das von unserem Notar mit der Bank abgeklärt worden. Den Baustop vor Augen griffen wir zum Telefonhörer und riefen bei der Wüstenrot an. "Das akzeptieren wir so nicht", hieß es dort, "Sie haben ja gesehen, was in Köln passiert ist!".
Schlechter Vergleich, glaube nicht dass unter unseren Füßen grad eine U-Bahn gebaut wird.
Unser Einwand, dass die Deutsche Steinkohle AG kaum im Rang zurücktreten werde, wurde mit einem einfachen "Stimmt" kommentiert. "Also bekommen wir das Geld nicht?" - "So ist es!". Aaahhh, ohne Geld lässt sich schlecht ein Haus bauen. Also schnell bei der Bearbeiterin angerufen, die unserem Notar zugesagt hatte, dass das kein Problem sei. Natürlich nicht erreichbar....aber eine Kollegin ging ans Telefon. Sachverhalt wieder dargelegt....sie ruft zurück!
Tatsächlich klingelt nach 10 Minuten das Telefon, alles nur ein Versehen, die Kollegin hat sich vertan!
Langsam senkten sich Puls und Blutdruck wieder in nicht akut-lebensbedrohliche Bereiche und die Gedanken an Alternativ-Finanzierungen bei Kredit-Kalle im Hinterhof mit Absicherung durch diverse Gliedmaßen zerschlugen sich. Was fürn Start ins Wochenende.....
Ach ja, und unser Haus wuchs heute auch noch, zum Teil wurden die ersten Lagen der Innenwände gesetzt. Das spätere Raumgefühl wird immer greifbarer, wir finden´s toll. Hier der Stand von heute Nachmittag:
Werbung