Noch drei Wochen
Es bleiben noch drei Wochen bis zur geplanten Hausbesichtigung unseres Bauträgers. Dann sollte alles fertig sein, das wäre zumindest wohl im Sinne unserer Baufirma, sonst macht eine Hausbesichtigung wenig Sinn.
Die Zeit des Malers ist angebrochen. Im Obergeschoss und in der Küche und dem HWR sind bereits die Decken mit Rauhfaser tapeziert. Leider schreibt auch der Maler ein Kapitel in unser Mehrpreis-Buch. Wie immer hatten die Bauherren die unheimliche Fähigkeit sich das auszusuchen, was zum Mehrpreis führt. Nicht nur dass die Tapeten über dem Rollenpreis laut Baubeschreibung liegen, nein, für die Tapeten muss der Untergrund gespachtelt werden, damit man später auch mit dem Ergebnis zufrieden ist.
Der argwöhnische Bauherr hat diese Aussage natürlch erstmal hinterfragt, aber einige Anrufe bei anderen Malern brachten das Ergebnis, dass auch die eine entsprechende Vorbehandlung empfehlen um Ungleichmäßigkeiten im Untergrund auszugleichen.
Dabei muss eines unbedingt festgehalten werden. Die Kalobau-Baubeschreibung sieht schon gute Materialien vor und zieht die Preisgrenze nicht zu eng. Man hat als Bauherr keine großen Probleme, das Haus ohne Mehrpreise auszustatten. Bei der Auswahl unseres Bauträgers haben wir auch ganz andere (viel geringere) Preise gesehen.
WIr hatten Mehrpreise bei folgenden Gewerken:
- Elektro (Treppenlicht, Netzwerk, Lautsprecherdosen, Sat-Vorbereitung, mehr Außenleuchten, Bewegungsmelder, Kraftstrom in der Garage, Erdkabel)
- Sanitär/Heizung (höherwertigere Waschbecken, flache Duschtasse, zwei Waschbecken mehr für den Keller und die Garage, bessere Brennwerttherme)
- Innentüren
- Schlosserarbeiten (Handlauf aus Edelstahl)
- Maler
Dagegen stehen Minderpreise beim Verblender und der Haustür. Bei den Fliesenarbeiten lasen wir uns noch überraschen. Die Fliesen waren teurer, dafür wurde weniger Fläche gefliest als in der Baubeschreibung vorgesehen bzw. vertraglich fixiert.
Am sich hatten wir nie das Gefühl, dass der Handwerker etwas verkaufen möchte/muss, wir wurden immer gut beraten, teilweise wurde uns von Mehrkosten sogar abgeraten und die Mehrpreise waren immer reell bis günstig, ortsansässige Handwerker waren bei keinem der Gewerke in der Lage, die Arbeiten signifikant günstiger auszuführen.
Genug gefaselt. Heute habe ich erstmals unsere geflieste Treppe betreten. Schließlich musste ich im Obergeschoss lüften. Dort heizt die FBH nur noch mit 40°, das Estrichaufheizprogramm fährt also wieder runter. Bisher haben 80 m³ Gas den Besitzer gewechselt...
Ach ja.....unser Bauleiter hat ein kleines Werbeschild ins Arbeitszimmerfenster geklebt....entschuldigt den Gegenblitz, man merkts, bin Amateur



Kleines gestalterisches Detail auf dem Treppensockel. Da haben wir uns schon Gedanken gemacht, was machen
wir mit dieser Fläche? Tapezieren? Holz? Glas? Letzteres gefällt uns gut (Grüße nach Bad Iburg
) aber auf
der kleinen Fläche hätte das nicht gewirkt, also haben wir uns entschieden, hier noch mal die Bodenfliese legen zu
lassen. Uns gefällt´s!

Die Zeit des Malers ist angebrochen. Im Obergeschoss und in der Küche und dem HWR sind bereits die Decken mit Rauhfaser tapeziert. Leider schreibt auch der Maler ein Kapitel in unser Mehrpreis-Buch. Wie immer hatten die Bauherren die unheimliche Fähigkeit sich das auszusuchen, was zum Mehrpreis führt. Nicht nur dass die Tapeten über dem Rollenpreis laut Baubeschreibung liegen, nein, für die Tapeten muss der Untergrund gespachtelt werden, damit man später auch mit dem Ergebnis zufrieden ist.
Der argwöhnische Bauherr hat diese Aussage natürlch erstmal hinterfragt, aber einige Anrufe bei anderen Malern brachten das Ergebnis, dass auch die eine entsprechende Vorbehandlung empfehlen um Ungleichmäßigkeiten im Untergrund auszugleichen.
Dabei muss eines unbedingt festgehalten werden. Die Kalobau-Baubeschreibung sieht schon gute Materialien vor und zieht die Preisgrenze nicht zu eng. Man hat als Bauherr keine großen Probleme, das Haus ohne Mehrpreise auszustatten. Bei der Auswahl unseres Bauträgers haben wir auch ganz andere (viel geringere) Preise gesehen.
WIr hatten Mehrpreise bei folgenden Gewerken:
- Elektro (Treppenlicht, Netzwerk, Lautsprecherdosen, Sat-Vorbereitung, mehr Außenleuchten, Bewegungsmelder, Kraftstrom in der Garage, Erdkabel)
- Sanitär/Heizung (höherwertigere Waschbecken, flache Duschtasse, zwei Waschbecken mehr für den Keller und die Garage, bessere Brennwerttherme)
- Innentüren
- Schlosserarbeiten (Handlauf aus Edelstahl)
- Maler
Dagegen stehen Minderpreise beim Verblender und der Haustür. Bei den Fliesenarbeiten lasen wir uns noch überraschen. Die Fliesen waren teurer, dafür wurde weniger Fläche gefliest als in der Baubeschreibung vorgesehen bzw. vertraglich fixiert.
Am sich hatten wir nie das Gefühl, dass der Handwerker etwas verkaufen möchte/muss, wir wurden immer gut beraten, teilweise wurde uns von Mehrkosten sogar abgeraten und die Mehrpreise waren immer reell bis günstig, ortsansässige Handwerker waren bei keinem der Gewerke in der Lage, die Arbeiten signifikant günstiger auszuführen.
Genug gefaselt. Heute habe ich erstmals unsere geflieste Treppe betreten. Schließlich musste ich im Obergeschoss lüften. Dort heizt die FBH nur noch mit 40°, das Estrichaufheizprogramm fährt also wieder runter. Bisher haben 80 m³ Gas den Besitzer gewechselt...
Ach ja.....unser Bauleiter hat ein kleines Werbeschild ins Arbeitszimmerfenster geklebt....entschuldigt den Gegenblitz, man merkts, bin Amateur



Kleines gestalterisches Detail auf dem Treppensockel. Da haben wir uns schon Gedanken gemacht, was machen
wir mit dieser Fläche? Tapezieren? Holz? Glas? Letzteres gefällt uns gut (Grüße nach Bad Iburg
der kleinen Fläche hätte das nicht gewirkt, also haben wir uns entschieden, hier noch mal die Bodenfliese legen zu
lassen. Uns gefällt´s!

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